Interview mit Simone Märten über die Idee zu „PERL“

Schmerzen nehmen ist für die Therapeutin Simone Märten Antrieb, Philosophie und Aufgabe in einem. Seit 20 Jahren betreut die Masseurin, medizinische Bademeisterin und Sportphysiotherapeutin in ihrer Kleinmachnower Praxis Menschen mit den unterschiedlichsten Beschwerden. Nun hat sie ein Gerät entwickelt, das die Fachwelt, Patienten und „Otto Normalverbraucher“ gleichermaßen begeistert. „Perl“ geht an die Basis, ist für das Fundament: unsere Füße. Was Perl – gerade zum Patent angemeldet – alles kann, fragen wir die Erfindern Simone Märten.

 

Wie kommt eine Physiotherapeutin auf die Idee, ein technisches Gerät zu entwickeln.?

Ich bin schon immer technikaffin und begeistere mich für technische Errungenschaften. Natürlich liebe ich als Therapeutin die Arbeit mit den Händen, aber das kann nicht alles sein. Die Technik ist heute so weit, dass sie viele sehr verschiedene Einsatzmöglichkeiten in der Therapie hat. So habe ich meine Technik-Affinität mit den praktischen Erfahrungen und dem Wissen, was Patienten brauchen gebündelt und das BMS-Fuß-Behandlungsgerät PERL entwickelt.

 

Wie funktioniert das Gesundheits- und Wellnessgerät?

PERL stimuliert die Muskeln in Füßen und Beinen biomechanisch, es ist eine sanfte auf 20 Hz. Beruhende Vibration. Das Gerät bewegt die Füße, fördert die Durchblutung, trainiert Bindegewebe und Venenklappen und fördert den venösen Abfluss in den Beinen. Für all diese positiven Wirkungen braucht man nur fünf Minuten täglich. „PERL“ stimuliert die Nerventätigkeit und erreicht so eine positive Wirkung auf die mentale Situation des Nutzers. Das Gerät ist simpel zu bedienen, mit 35 Kilogramm nicht besonders schwer, und es kann an jeder Steckdose angeschlossen werden.

 

„PERL“ hat zwischen allgemeinen Wohlbefinden und der Behandlung von Diabetikern und Onkologie-Patienten viele Einsatzmöglichkeiten. Welche sind für Sie besonders wichtig?

Das kann ich so nicht beantworten, denn das ist von den individuellen Bedürfnissen und Beschwerden abhängig. Wer vor einem Langstreckenflug eine wirksame Anti-Thrombose-Behandlung braucht, hat andere Anforderungen als ein Pflegebedürftiger, der selbst nicht mehr laufen kann. Seine Bewährungsprobe hat „PERL“ bei mir bestanden und so weiß ich, dass das Gerät bei Chemotherapie-Patienten die Begleiterscheinungen und Nebenwirkungen, wie Schmerzen und Taubheitsgefühle in den Füßen, lindern und erträglicher machen kann oder ganz nimmt.

 

Von Clara Lichtenberg
(Redaktion „Top Magazin Berlin“)